Die Energiewirtschaft wird digitalisiert – der Rollout intelligenter Messzähler steht durch die Verabschiedung des Messstellenbetriebsgesetzes unmittelbar bevor. Für alle Energieversorger bedeutet dies eine große Umstellung sowohl in technischen, rechtlichen und finanziellen Aspekten und vor allem in der Markt- und Kundenkommunikation.

Im Rahmen des diesjährigen Netz- und Vertriebsforums 2016 veranstaltete die smartOPTIMO GmbH eine zweitägige Kommunikationsplattform. Dabei konnten sich Geschäftsführer, Führungskräfte als auch Fachkräfte aus den Bereichen Netz- und Vertrieb bei Fachforen, Workshops und Vorträgen zu Themen wie neue Marktkommunikation- und Vertriebspotenziale praxisnah und auf Augenhöhe austauschen. Vor allem für regionale Energieversorger bieten sich durch die Produktumstellung in den nächsten Jahren Chancen, welche konkret thematisiert wurden.

Kleinere- und mittelständische Energieversorger haben großes Potenzial durch die Digitalisierung

OMMAX Business Development Manager, Martin Ringe-Krause, hielt vor 160 Geschäftsführern- und Führungskräften einen Vortrag in dem es um die „Chancen für kommunale Energieversorger in der Digitalisierung“ ging. Dabei wurde deutlich, dass kleinere- und mittelständische Energieunternehmen digitale Kommunikations- und Marketingpotenziale bisher nur marginal ausschöpfen, wenn es darum geht Kunden langfristig zu binden, effektiv zu erreichen und über digitale Kanäle anzusprechen.

Mit geringem Budget kann bereits eine hohe lokale Sichtbarkeit erreicht werden

Digitale Kommunikations- und Marketingstrategien werden momentan nur sporadisch und ineffektiv eingesetzt, obwohl mit nur geringem Budget eine große und zielgenaue Kundenerreichbarkeit -vor allem lokal- erzielt werden kann – immer mit messbaren Ergebnissen.

Fazit

Der Wandel der Energiebranche ist in vollen Zügen, was bedeutet, dass viele Stellschrauben justiert werden müssen, um weiterhin erfolgreich am Markt agieren zu können. Mit dem Smart Meter Rollout ab 2017 wird in den nächsten Jahren ein kompletter Bereich in der Energiewirtschaft digitalisiert, wodurch die Potenziale des Smart Homes und die zeitgenaue Kontrolle des Energieverbrauchs genutzt werden müssen. Ein wichtiger Bestandteil ist, dass aktuelle als auch potentielle Kunden (B2B und B2C) jetzt über die Umstellung informiert- und sensibilisiert werden müssen. Das funktioniert insbesondere über die parallele Integration einer digitalen Marketing- und Kommunikationsstrategie.

Zum Vortrag

 

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